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GOOD MORNING, RICKSHAW
Dauer: 50 Min. Sendetermin: Februar 2008.
Über
das Stück
Die elektroakustische Komposition „Good Morning, Rickshaw“, die im Auftrag der Klangkunstredaktion von Deutschlandradio Kultur im Herbst/Winter 2007 entstanden ist, basiert auf Field-Recordings, die von den beiden Komponisten im Laufe zweier Indienreisen gesammelt wurden. Zusätzlich wurde im Kompositionsprozess eine zweite Ebene aus präparierten E-Bassklängen über den gesamten Verlauf dynamisch in die Komposition hineingewoben.
So anders diese Kultur gestrickt ist, so anders im Vergleich zu der westlichen Hemisphäre urbanes Zusammenleben organisiert ist, so anders klingt diese Welt. Eine Beurteilung all dessen aus europäischer Sicht ist unmöglich: die Parameter, die dem Mitteleuropäer dazu zur Verfügung stünden, sind auf den indischen Kosmos nicht anwendbar.
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So suchen die beiden Musiker einen nicht wertenden Ansatz die Klangwelten indischer Großstädte, Basare und Viehmärkte zu untersuchen. Dabei sind die extrem unterschiedlichen Qualitäten von akustischer Energie, und vor allem auch die weite dynamische Spanne interessant; in engen Gassen addieren sich unzählige Klangschichten unterschiedlichster akustischer Textur zu enormen Ballungen in dreifachem Fortissimo. Es ist ein unvorstellbarer, vor Farbenreichtum strotzender, überschäumender Lärm, der Delhis Altstadtgassen vor Sonnenuntergang jeden Abend in einem gigantischen Noise-Konzert versinken lässt! Nachts dagegen ist es an der selben Stelle gespenstisch still. [mehr lesen]
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