Über das Stück Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist ein
General im entfernten Afrika im Einsatz. Derweil harrt seine Frau Amelia,
umgeben von allem Luxus und den nötigen Annehmlichkeiten, wie Haushälterin,
Physiotherapeutin und Kosmetikerin, auf Neuigkeiten. Die guten Nachrichten,
die sie erreichen, erweisen sich bald als trügerisch: Zwar war ihr
Gatte offenbar erfolgreich und ist am Leben, doch wer sind die beiden
Kinder, die auf einmal in Amelias Haushalt gebracht werden? Überlebende
des Kriegs? Unschuldige Nachkommen des besiegten Terroristenführers?
Ein Journalist vom Schauplatz des Geschehens weiß eine andere Geschichte
zu erzählen: das Mädchen, die fast schon erwachsene Laela, hat
das Begehren des Generals geweckt und war so überhaupt der Anlass
seines jüngsten Feldzugs. |
Martin Crimp, einer der meistgespielten britischen Dramatiker
der Gegenwart, hat ausgehend von der selten gespielten Sophokles-Tragödie
"Die Trachinierinnen" ein spannendes Drama für unsere Zeit
geschrieben. Der Stoff geht zurück auf den Herakles-Mythos, dessen
letztes Kapitel das Stück SANFT UND GRAUSAM behandelt. Der Feldherr
Herakles kehrt heim von seinem letzten Abenteuer, in dem der große
Held, der einst Ungeheuer besiegte, selbst zum Ungeheuer geworden ist. Inszenierung: Martin Schulze |
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